Host Europe migriert E-Mail zu Microsoft – und der Mittelstand verliert die Datenhoheit

Host Europe hat’s getan: Der Anbieter kündigt an, alle E-Mail-Postfächer ab Mai 2025 zu Microsoft 365 umzuziehen. Wer seine Daten bislang auf Servern in Deutschland wusste, wird künftig tief in die Microsoft-Welt eingebunden – inklusive aller bekannten Schattenseiten. Die Migration wird für Nutzer nicht nur teuer, sondern auch zum Datenschutzproblem. Für alle, die ihre digitale Souveränität ernst nehmen, ist jetzt der richtige Moment, sich nach Alternativen umzusehen.

Was steckt hinter der Migration von Host-Europe?

Laut aktuellen Medienberichten (Heise und Golem) hat Host Europe angekündigt, alle Mail-Postfächer auf Microsoft 365 zu migrieren. Das bedeutet:

  • Bestehende Postfächer werden gelöscht, sofern keine Migration erfolgt
  • Nutzer müssen der Migration zustimmen und die Kosten tragen
  • Die Daten werden künftig in der Microsoft-Cloud gespeichert – mit allen Implikationen für Datenschutz und Kontrolle

Was den Nutzern als ein „Mehr an Komfort“ verkauft werden soll, ist in Wahrheit ein radikaler Kurswechsel. Host Europe-Nutzer verlieren die Kontrolle über ihre Daten.

Was bedeutet Microsoft 365 für die Datenhoheit von Unternehmen?

Datenhoheit und digitale Souveränität bedeuten: Du bestimmst, wo deine Daten liegen, wer darauf zugreifen kann und unter welchen Bedingungen sie verarbeitet werden. Wenn Mails, Kalender, Kontakte und ganze Arbeitsroutinen in ein US-basiertes System überführt werden, bleibt von dieser Souveränität und Datenhoheit nicht viel übrig. Und: Die Migration ist keine freiwillige Entscheidung. Wer nicht aktiv widerspricht, wird mitgezogen. Wer widerspricht, verliert sein Postfach. Klingt ein bisschen nach Erpressung? Finden wir auch.

Was sind die Gefahren eines Vendor Lock-Ins mit Microsoft?

Host Europe hat in der Vergangenheit mit sicherer Datenhaltung in Deutschland geworben. Seit der Übernahme durch den US-Konzern GoDaddy im Jahr 2017 und der nun geplanten Umstellung auf Microsoft 365 stehen Kunden jedoch vor der Gefahr eines Vendor Lock-ins: Kunden werden durch die enge Integration in ein bestimmtes Ökosystem in ihrer Flexibilität eingeschränkt und ein späterer Wechsel zu alternativen Anbietern ist mit erheblichem Aufwand verbunden.

Drei Szenarien, die zum echten Risiko für deine Datenhoheit werden können

Szenario 1: Die plötzliche Weitergabe deiner Metadaten

Du nutzt E-Mails täglich für Angebote, Rechnungen und Projektabstimmungen. Was passiert, wenn Microsoft die Metadaten dieser Kommunikation auswertet, um neue KI-Funktionen zu trainieren? Selbst wenn die Inhalte geschützt sind, können Absender, Uhrzeiten, Häufigkeiten und Betreffzeilen sensible Informationen über dein Geschäftsmodell offenbaren.

Szenario 2: Behördenzugriff – ohne dein Wissen

Als Unternehmen arbeitest du mit internationalen Partnern, Kundendaten oder rechtlich sensiblen Dokumenten. In der Microsoft-Cloud gelten der CLOUD Act und andere US-Gesetze. Theoretisch können US-Behörden auf deine Daten zugreifen, auch wenn sie auf europäischen Servern gespeichert sind – und das ohne, dass du jemals davon erfährst.

Szenario 3: Du wirst abhängig – und merkst es zu spät

Mit der Migration fängt es an: E-Mails, Kalender, Kontakte. Dann folgen OneDrive, Teams, Planner. Plötzlich steckst du mitten im Vendor-Lock-in. Ein Ausstieg wird aufwendig, teuer und risikobehaftet. Die Freiheit, deine Tools zu wählen, hast du nach und nach verloren.

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Und das Beste: Du behältst jederzeit die Kontrolle. Egal, ob du nur deine Mailadresse sichern oder das gesamte Kollaborationstoolset und deinen Cloud-Speicher umziehen willst – bei luckycloud geht das alles flexibel.

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Sich erst umzusehen, wenn es zu spät ist, war noch nie eine gute Idee. Die Migration bei Host Europe kommt – das ist sicher. Wer seine Daten behalten will, braucht jetzt einen klaren Plan. luckycloud steht als unabhängige, datensouveräne Alternative bereit. DSGVO-konform, fair kalkuliert und mit Support aus Deutschland.

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